Galerien |

Die fabrik.galerie befindet sich in der sogenannten früheren Werkstube der Kachelofenfabrik. Sie ist gedacht vorwiegend für gegenwärtige Kunst. Damit steht ein einzigartiger und grosser Galerieraum ganzjährig zur Verfügung. Im Gebäude zu erreichen ist die fabrik.galerie über die fabrik.kneipe. Leider war zum Zeitpunkt meines Besuches keine Ausstellung. Es blieb mir nur möglich, Teile des Archivs der ehemaligen Konsumverwaltung zu fotografieren. Aber das ist garnicht so abwegig. Stücke des Archivs werden von Künstlern aktiv in ihre Präsentation einbezogen.
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Da über die Galerie hier praktisch nichts weiter zu schreiben ist, soll mal kurz etwas zur Geschichte der "Alten Kachelofenfabrik" gesagt werden:
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Zwischen 1852 und 1910 ist die "Alte Kachelofenfabrik" in mehreren Bauabschnitten entstanden. Zerst wurden Milchsatten produziert, also Formen für Milchprodukte. Dann kam bald eine Töpferei hinzu, und in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde die Kachelofenproduktion aufgenommen. Der damalige Kachelofenfabrikant Schulze wurde Lieferant des Grossherzogs und durfte sich "Hof-Ofenlieferant Schulze" nennen und wurde auch so angeredet. Der "Ofenfabrikant Carl Schulze aus Neustrelitz" verkaufte am 13. Februar 1940 die Fabrik an Herrn "Ingenieur-Kaufmann Kurt Conradt aus Swinemünde". Sie diente dann bis 1945 als Produktionsstätte für die transportablen KuCo-Kachelöfen, wie sie von Kurt Conradt beim Reichspatentamt als Erfindung angemeldet wurden. Bis 1963 wurden noch Kachelöfen hergestellt. Danach gingen die Gebäude in Rechtsträgerschaft der Konsumgenossenschaft über, die hier ihre allgemeine Verwaltung unterbrachte. Nach der "Abwicklung" der Konsumgenossenschaft (über 1000 Verkaufsstellen gab es im Landkreis Neustrelitz) wurde die "Alte Kachelofenfabrik" 1992 an die Familie Conradt rückübertragen und wird seitdem als Kulturzentrum genutzt. |