Das Städtchen Mirow |
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Von Neustrelitz geht es auf der B 198 über Wesenberg direkt nach Mirow (26 km). Fahren Sie in Mirow geradeaus über die Ampel. Die nächste Strasse rechts abfahren. Es ist die Strasse zur Schlossinsel. Wiederum gleich rechts finden Sie einen Parkplatz. Sie können aber auch weiterfahren, links am Torhaus vorbei finden Sie ebenfalls Parkmöglichkeiten. Die Kleinstadt Mirow mit ihren 4000 Seelen liegt an einer Seenplatte und ist dadurch bei Wassersportlern und Wassertouristen sehr beliebt. |
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Wir besuchen die Schlossinsel und die Liebesinsel. Zunächst geht es zur Johanniterkirche, um von dort die wundervolle Aussicht zu geniessen. Die Kirche selbst befand sich bis zur Wende in einem recht desolaten Zustand. Ein Verein verstand es, mit viel Energie und Kosten ein wirkliches Kleinod zu schaffen. Der neue Turm ist eine Stahlkonstruktion, mit Holz verkleidet und mit Kupfer ummantelt. Die Turmhöhe beträgt 41 m und die der Aussichtsplattform 29 m. Die Treppe besteht aus 10 Teilen mit insgesamt 146 Stufen. |
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Der Aufstieg beginnt. In der 1. Etage finden wir das Johannitermuseum. Mirow verdankt seine Entstehung vor ca. 800 Jahren dem Johanniterorden, der sich hier ansiedelte. Sie nannten die Ansiedling "villa mirowe". Das kommt aus dem Slawischen und bedeutet "Ort des Friedens". |
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Die Ausstellung zeigt Bekleidung der Johanniter. Schautafeln erläutern die Geschichte der Johanniter von den Anfängen bis zur Gegenwart. |
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Weiter geht es in die nächste Etage des Turms. Hier haben die Vereinsleute eine Idee gehabt. Sie verkaufen hier gebrauchte Bücher zum Einheitspreis von 1 EURO/Stück. Wir haben etwas gefunden und sicherlich viele Touristen ebenfalls. |
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Und weiter wieder eine Etage höher. Hier finden wir den Glockenstuhl. Die linke Glocke ist die neue g'-Glocke, die 2003 geweiht wurde. Ihre Masse beträgt 783 kg bei einem Durchmesser von 1,05 m. Diese Glocke wurde in einer grossen Glockenaktion unter Mithilfe der Bevölkerung, Institutionen usw. beschafft. |
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Hier beginnt der letzte Teil des Aufstiegs. Wir befinden uns in dem Teil des Turms, der neu aufgesetzt wurde. Über eine Wendeltreppe geht es nun zur Aussichtsplattform. |
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Die Aussichtsplattform ist erreicht. Es bietet sich ein wunderschöner Ausblick über See und Wälder. Sie können die Aussicht nach allen Richtungen ohne Einschränkung geniessen. |
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Wir verlassen den Komplex der Johanniterkirche und wollen nun zur Liebesinsel. Hier haben wir einen schönen Blick auf die Schlossanlage, dem Geburtsort der englischen Königin Sophie Charlotte. Ihr verdanken wir auch die Strelitzie, die ihren Namen zu Ehren ihrer Herkunft bekam - strelitzie reginale. |
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Wir verlassen die Schlossinsel über das Torhaus. Dieses ist das Wahrzeichen der Stadt Mirow und gleichzeitig das älteste Gebäude der Stadt, erbaut 1588. Hier finden Sie auch die Tourist-Information. Nun noch einige nützliche Hinweise: www.johanniterkirche-mirow.dewww.mirow.m-vp.de |
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