Die Konzertkirche Neubrandenburg


1248 erteilt Johann der 1, von Brandenburg seinem Getreuen Herbord von Raven den Auftrag zur Gründung der Stadt Neubrandenburg und dort den Bau einer Pfarrkirche.

1298 erfolgt die Weihe des Hauptaltars der Marienkirche.

1678 zerstört ein Stadtbrand das Mittelschiffgewölbe.

1754 Eine durch Herzog Adolph Friedrich autorisierte Spendenaktion ermöglicht den Neubau einer Orgel.

1832 - 41 erfolgt eine Restaurierung der Kirche durch den Hofbaumeister Buttel im Auftrag des Grossherzogs von Mecklenburg-Strelitz.

1945 Kriegsende. 80 % der Stadt fallen einem Brand zum Opfer. Darunter ist auch die Marienkirche.

1975 Zwischen Kirchenleitung und Stadt Neubrandenburg kommt es zu einem Vertragsabschluss zum Aufbau der Marienkirche als Konzerthalle und Kunstmuseum. Das Bauwerk geht in das Eigentum der Stadt über.

1976 Der Wiederaufbau der Marienkirche beginnt.

1994/95 Archäologische Grabungen im Kircheninneren

1996 Die Marienkirche wird für Baustellenbesichtigungen geöffnet.

1996 Das Nutzungskonzept wird aus finanziellen Gründen geändert. Ein internationaler Wettbewerb zur Gestaltung eines Konzertsaales wird ausgeschrieben. Den Zuschlag erhält das Konzept des finnischen Architekten Pekka Salminen.

2001 Am 13. Juli findet das festliche Eröffnungskonzert statt.

2002 Die Dauerausstellung "Wege zur Backsteingotik - In Neubrandenburg zur Wehr und Zier" wird im Turm der Marienkirche eröffnet.

Soweit mal ein kurzer geschichtlicher Abriss. Nachdem wir unseren Obulus am Eingang entrichtet hatten, wollten wir als Erstes den Ausblick vom Turm geniessen. Einen ganzen Teil der Höhe kann man mit dem Lift überwinden. Auf bequemen Treppen geht es vorbei am Glockenstuhl bis zur Aussichtsgalerie.

Hier einige Daten zum Konzertsaal:

  • Bruttogeschossfläche: 6900 qm
  • Saalvolumen: 15200 Kubikmeter
  • Platzkapazität: 851 Sitzplätze
  • Komfortklimaanlage
  • Bühnengrösse: 14 x 12 m

In Mecklenburg-Vorpommern findet man zahlreiche Bauten in Backstein. Das Material dazu stand im norddeutschen Tiefland in reichlicher Menge zur Verfügung. Praktisch wurde Lehm zu Ziegel "gebacken".

Beim Bau wurden alte aus den Trümmern geborgene Steine verwendet. Alles Andere musste in den alten Formaten neu hergestellt werden.

Hier noch einige Hinweise:
  • Parkplätze finden Sie im näheren Umfeld. Zweckmässig wäre aber, den Grossparkplatz, aus Neustrelitz kommend rechts vor dem Ring abfahren, zu benutzen. Es sind nur wenige Schritte bis in die Innenstadt.
  • Die Konzertkirche kann nicht jeden Tag besichtigt werden. Informieren Sie sich vorher über aktuelle Besichtigungtermine auf der Internetseite der Konzertkirche.
  • www.konzertkirche-nb.de

Zurück!