Heinrich Schliemann |
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Anderthalb Jahre nach seiner Geburt verzog die Familie Schliemann in das Tagelöhnerdorf Ankershagen im damaligen Mecklenburg-Schwerin. Schliemanns Vater übernahm hier die Pfarrstelle. Bereits als Achtjähriger fasste er in Ankershagen den Entschluss, später einmal Troja auszugraben. 1831 verlässt er Ankershagen und besucht in Neustrelitz zunächst das Gymnasium, dann muss er aus finanziellen Gründen an die Realschule wechseln. Nach Beendigung der Realschule nimmt er eine Kaufmannslehre in Fürstenberg/Havel auf. |
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Nach Abschluss dieser Lehrzeit beginnt ein Leben voller Abenteuer. Immer Troja vor Augen schafft er die materiellen Voraussetzungen für dieses Ziel mit ungeheurer Energie. Hier eine kleine Zeittafel dazu für die Zeit 1841 - 1856:
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Seine Erfolge sind untrennbar verbunden mit seinem Talent und Fleiss, Sprachen zu erlernen. Nach einer von ihm selbst erdachten Methode bringt er es fertig, innerhalb weniger Wochen oder Monate eine ihm vorher völlig unbekannte Sprache fast perfekt zu beherrschen. Insgesamt sind es schliesslich 20 Sprachen, die er sich so im Laufe seines Lebens aneignet. Hier noch einige wichtige Höhepunkte in der Zeit von 1856 bis 1890:
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Was ist das Wichtigste, was man aus dem Leben und Wirken Heinrich Schliemanns lernen kann? Es ist die Tatsache, dass wirklich bedeutende Erfolge einen enormen Leistungswillen voraussetzen, beispiellosen Fleiss, nie erlahmende Ausdauer und eiserne Konsequenz erfordern. |
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Die nebenstehende Zeichnung einer Grabungsstätte wurde von Heinrich Schliemann selbst angefertigt. |