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Der Besuch des Schlossgartens ist ein unbedingtes Muss. Bevor Sie jedoch den Schlossgarten besuchen, sollten Sie sich in der Stadtinformation die kostenlose kleine Schrift "Der Schlossgarten" - Ein Spaziergang" besorgen. Die Beschreibung der einzelnen Statuen und Denkmale kann hier nicht so detailgetreu erfolgen. |
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Zur Geschichte: Erstmals angelegt wurde der Schlossgarten 1726 - 1736 durch den aus Braunschweig stammenden "hochfürstlichen Kunstgertner" Christoph Julius Löwe. Dem Zeitgeschmack entsprechend war es ein Barockgarten. Herzog Adolf Friedrich IV liess sich durch einen Besuch der Schlösser und Gärten des Sonnenkönigs Luis XIV in Versailles zur völligen Neugestaltung des Schlossgartens anregen. Auch ein Irrgarten wurde eingerichtet.
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Es folgten weitere Umgestaltungen unter den verschiedenen Regentschaften. In den Jahren 1842/43 erfogten Umgestaltungen auf Anregung Rauchs im Sinne eines damals in Mode gekommenen englischen Landschaftsparks. In die Gestaltung wurde der Potsdamer Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné einbezogen. Bis auf notwendige Neupflanzungen und damit verbundenen kleineren Veränderungen ist der Schlossgarten so bis heute erhalten.
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Der "Hebetempel":Er bildet den Abschluss der Mittelachse des Schlossgartens. Buttel errichtete ihn 1825 als eine seiner ersten Arbeiten Der Tempel ist ein offener Rundtempel nach dem Vorbild des Erechtheion in Athen. In der Mitte des Tempels steht eine Nachbildung der griechischen Göttin Hebe, der Göttin der ewigen Jugend. Auf dem Dach befindet sich der Zinkabguss eines kleinen Apolls.
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Gedächtnishalle der Königin Luise von Preussen:Die Gedächtnishalle befindet sich auf einem aufgeschüttetem Hügel. Die Halle ist ein klassizistischer Tempel nach dem Vorbild des Charlottenburger Mausoleums, der letzten Ruhestätte der Königin Luise. Errichtet wurde sie in den Jahren 1891/92. Im Volksmund heisst die Gedächtnishalle kurz: Luisentempel.
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Die Orangerie:1755 wurde das "Orangerie-Haus" als Gewächshaus, in dem die exotischen Pflanzen des Schlossgartens überwintern konnten, gebaut. Grossherzog Georg folgte dem Rat Buttels und liess das im Sommer ungenutzte Haus 1842 in ein repräsentatives Gebäude umbauen. So zeigt sich das Gebäude im wesentlichen noch heute.
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Von 1920 an bis Kriegsende diente das Gebäude als Restaurant und Café. Danach diente es verschiedenen Zwecken. So war auch u.a. Zentralküche mit Speisesaal untergebracht, die Mitarbeiter Neustrelitzer Betriebe mit Mittagessen versorgte. Ende der 80er Jahre wurde sie wieder nach aufwendiger Restaurierung Kulturstätte und Restaurant.
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Der Marstall (unten):Er wurde 1877 nach Plänen des bereits verstorbenen Buttel unter Verwendung von Motiven der englischen Gotik errichtet. Hier befand sich einst das Gestüt des Grossherzogs. Der Marstall selbst beherbergte drei Reithallen, Stallungen und Wohnungen für die Pferdeknechte und Kutscher. Gegenüber auf der anderen Strassenseite befanden sich die Remisen für die Kutschen, die aber schon lange zu Wohnungen umgebaut sind.
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