Geschichte des Residenzschlosses |
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Ursprünglich stand an der Stelle des Residenzschlosses das von 1710 bis 1711 erbaute Jagdhaus. Nach dem Schlossbrand in Strelitz wurde es in den Jahren von 1726 bis 1731 durch den "hochfürstlichen Kunstgertner" Julius Löwe aus Braunschweig zum neuen Residenzschloss um-und ausgebaut. |
| Das Barockschloss war ein dreiflüglicher unverputzter Fachwerkbau mit zwei seitlichen Pavillons und einem barocken Schlossgarten. | ![]() |
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Die Stadt Neustrelitz wurde erst 1733 angelegt. Das Schloss befand sich dabei nicht im Zentrum der Stadt. Im oberen Bild sehen Sie die Lage des Schlosses und der Schlosskirche. Die nebenstehende Karte zeigt den Schlossgarten mit Blickrichtung zum Zierker See. Nach 1755 wurden die Aussenmauern das Schlosses massiv ausgeführt. Gleichzeitig erfolgte eine Neugestaltung der Innenräume, die mehr als 20 Jahre in Anspruch nahm. Der Garten wurde nach dem französischem Vorbild Schloss Versailles umgestaltet. |
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Herzog Carl (1741 - 1816) liess englische Kamine einbauen. Überhaupt legte er sein Augenmerk besonders auf die Gestaltung der Innenräume. Der Schlossgarten wurde in einen englischen Garten umgestaltet. Die Sandsteintreppe wurde abgetragen und später beim Schloss Hohenzieritz neu aufgebaut. Grössere Veränderungen erfolgten unter Grossherzog Georg (1779 - 1860). Das Schloss erhielt u.a. einen neuen sandsteinfarbenen Anstrich sowie je einen Balkon auf der Garten-und auf der Hofseite. Das wunderschöne Schlossensemble hat viele Maler angezogen. Hier ein Bild des Malers Theodor Uebigau. Besonders schön war die Zeit der Fliederblüte. Neustrelitz wurde auch die Stadt des Flieders genannt. Das ist auch heute noch sichtbar. Sie sollten Neustrelitz mal im Frühjahr besuchen! |
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Die nebenstehende Karte wurde von dem bekannten Neustrelitzer Zeichenlehrer und Maler Walter Gotsmann gezeichnet. Ab 1865 liess Grossherzog Friedrich Wilhelm (1819 - 1904) den stadtseitig gelegenen Flügel nach Plänen des Berliner Baurates Stüler und unter der Leitung von Landesbaumeister F.W. Buttel völlig neu gestalten. Die grössten baulichen Veränderungen am Schloss erfolgten in den Jahren 1905 - 1909 unter der Regentschaft von Grossherzog Adolf Friedrich V. (1848 - 1914). |
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In den letzten Stunden des zweiten Weltkrieges brannte das Schloss durch Brandstiftung völlig aus. Die Eisenkonstruktion des Turmes schmolz in der Hitze des Feuers. Der Turm neigte sich zur Seite. 1949/50 wurde die Ruine gesprengt und abgetragen. Im Zusammenhang mit den Schlossgartenfestspielen wurde eine Leichtbauatrappe auf dem Fundament des Schlosses als Kulisse errichtet. Den Turm sybolisiert eine Stahlkonstruktion, die auch als Aussichtsturm genutzt wird und einen schönen Rundblick bietet. |
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