Die Schlosskoppel - der "Urwald" von Neustrelitz |
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Sie erreichen die Schlosskoppel, indem Sie vom Markt aus die Seestrasse herunterfahren. Weiter geht es geradeaus die Useriner Strasse. Bald entdecken Sie rechterhand eine Kleingartenanlage. Am Ende der Anlage befindet sich die Gaststätte "Gartenstübchen". Hier fahren Sie die Linkskurve nicht weiter, sondern geradeaus den Weg hinein. Sie sind an der Schlosskoppel angekommen und können hier parken. |
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Ursprünglich war das 50 Hektar grosse Gelände mal Viehweide. Doch bereits 1760 wurde die Weidetätigkeit eingestellt und das Areal unter Schutz des Grossherzogs gestellt. Auf Anregung des Hofmarschalls Friedrich Eugen von Hobe wurde das Gelände 1794 unter Grossherzog Carl in einen Landschaftspatk umgestaltet. Es gab eine direkte Verbindung mit dem Schlossgarten. |
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Das Borkenhaus. Es wurde 1817 von Christian Wolff errichtet. Der ursprüngliche Bau wurde später durch ein massives Gebäude ersetzt. Es diente als Gerätehaus. |
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Hier ein wichtiger Hinweis: Sie sollten sich vor Besuch des Schlossgartens in der Tourist-Information im Rathaus den kostenlosen Flyer "Die Schlosskoppel - Eine Wanderung durch den "Urwald" von Neustrelitz" holen. Dieser enthält eine Wanderkarte und wichtige Hinweise zu Sehenswürdigkeiten in der Schlosskoppel. |
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Unser Spaziergang fand am Karfreitag 2007 statt. Die Buschwindröschen beginnen zu blühen. |
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Der Baum im obigen Bild ist eine 170 Jahre alte Esche. Sie werden bis 30 m hoch und liefern ein wertvolles Nutzholz. Das Holz ist hart, trotzdem elastisch und tragfähig. Je nach Bodengrund ist die Färbung unterschiedlich. |
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Man muss sich vorstellen, dass sich der Wasserspiegel des Zierker See`s mit der Inbetriebnahme des Kammerkanals Mitte des 19. Jahrhunderts um mehrere Meter senkte. Das hatte auch Auswirkungen auf die Schlosskoppel. Trotzdem findet man auch heute noch kleine Wasservorkommen. |
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Hier haben sich offensichtlich "unsere sowjetischen Freunde" verewigt. Deutet man die Zahlen richtig, dann ist dieses auch schon über 50 Jahre her. |
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Baumpilze sind ja nicht gerade förderlich für die Gesundheit eines Baums. Doch hier haben die Pilze besonders dekorativ gearbeitet. |
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Buschwindröschen - die dekorativen Frühlingsboten! |
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Die Schlosskoppel wird forstwirtschaftlich nicht genutzt. Um den Charakter der Schlosskoppel zu erhalten, werden nur die unumgänglichen forstwirtschaftlichen Massnahmen ergriffen. |
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Hier eine 160 Jahre alte Weymouthkiefer, auch Seidenföhre genannt. Dieser Baum stammt aus Nordamerika und wurde 1705 von Lord Weymouth nach England eingeführt. |
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Sie finden in der Schlosskoppel eine Menge Baumarten. Um Einige zu nennen: Eibe, Stieleiche, Rotbuche, Rosskastanie, Traubeneiche, Weissbuche, Fichte,Spitzahorn, Roterle, Esche und Andere. |
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Aufgang zum kleinen Borkenhaus. Dieses wurde 1994 wieder im Stil eines Pavillons errichtet und ist ein beliebter Rastplatz. 1817 wurde an dieser Stelle das erste Häuschen errichtet. |
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Eine 800 Jahre alte gebrochene Eiche. Obwohl der Baum innerlich schon hohl war, trug er noch ein reiches Blätterdach. Ein starker Regenguss machte die Baumkrone so schwer, dass der Baum brach. |
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Das braune, im Inneren des Baums vermoderte Holz ist ein beliebtes Substrat bei den Kakteenzüchtern. |
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Auch für Rastplätze ist gesorgt. Hier können sich diejenigen Besucher ausruhen, die nicht mehr so gut auf den Beinen sind. |
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Der "Teich" ist die grösste geschlossene Wasserfläche der Schlosskoppel. An ihrem Rand befindet sich die sogenannte Tabula, das heisst, Reste davon. Es war ein auf einer Terasse angeordneter Ruheplatz. Hier fanden sich häufig Mitglieder des grossherzoglichen Hofes ein. |
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1813 wurde das dem Schöpfer des Parks gewidmete Denkmal errichtet. Ursprünglich war das Denkmal mit einem Brunnen verbunden, der aus einer dort befindlichen Quelle gespeist wurde. |
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Die Blitzeiche. Sie wurde im Sommer 1923 von einem ungewöhnlich starken Blitz getroffen. Dieser war so stark, dass im Umkreis von 30 m alle Bäume eingingen. |
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Umgestürzte Bäume bleiben liegen. Doch manchmal dauert es etwas, ehe sie auf dem Erdboden angelangt sind. |
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Dieser Baum im Vordergrund ist auch ein Exot. Es handelt sich um eine 140 Jahre alte Sumpfzypresse, deren Heimat Südamerika und Mexiko ist. Bereits 1640 kam diese Baumart nach Europa. |
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Der Luisenstein. Hier soll Königin Luise, Königin von Preussen und Tochter des Grossherzogs Carl, im Jahre 1810 nach einem Besuch in der Schlosskoppel gesessen haben. |